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		<title>www.mynster.de - Konzerttipps - was gibts neues?</title>
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		<description>Was gibts neues in Münster?</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 27 May 2010 02:19:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>WOLVES IN THE THRONE ROOM</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M5935d408430.0.html</link>
			<description>*** WOLVES IN THE THRONE ROOM (Olympia, Washington, USA) + DER WEG EINER FREIHEIT (Würzburg) *...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">2005, ein Jahr nach Gründung ihrer band WOLVES IN THE THRONE ROOM,  kauften die Brüder AARON (Gitarre, Gekeife) und NATHAN WEAVER  (Schlagzeug, Synthesizer, Bass, Gitarre) die „Calliope Farm“, ein so  verwunschenes, wie herunter gekommenes ehemaliges Hippie-Domizil  außerhalb von Olympia, Washington, USA - in den Wäldern um Olympia soll  im übrigen LARS VON TRIERs ANTICHRIST herum spuken („Die Natur ist  Satans Kirche!“ - CHARLOTTE GAINSBOURG), auch wenn er in NRW gedreht  wurde - renovierten eigenhändig das Gehöft, dummerweise mit „Filosofem“  von BURZUM als Arbeits-soundtrack, zogen mit Familie und Freunden ein,  leben bis heute dort und verkaufen ihr ökologisch angebautes Bio-Gemüse  auf dem farmer’s market von Olympia.</p>
<p class="bodytext">2006 erschien das erste Album der band, „Diadem of 12 stars“, womit  der Kult um WOLVES IN THE THRONE ROOM seinen Anfang nahm, was vielleicht  auch an den bis heute kyptischen Pressefotos liegt, bei denen man den  Wald vor lauter Bäumen nicht sieht (<em>Hey! Ist das da ein Ent?</em>),  und die band schon mal so gar nicht (<em>Hey! Drei Ents!</em>). Nicht  nur, dass Black Metal außerhalb von Skandinavien kommerziell gesehen  mehr gehört, als praktiziert wurde und WITTR damit schon mal  zwangsläufig die Exotenrolle zu fiel - die trotz des Genre-treuen  unmenschlichen Gekeifes und rumpeligen Schlagzeugs geradezu  übersinnliche Atmosphäre ihrer nicht enden wollenden songs (besser:  Symphonien - bis heute unterschreiten Lieder der band selten die 10  Minuten-Grenze), begeisterte schon damals Kritiker und Publikum  gleichermaßen, spaltete aber auch ganz gehörig.</p>
<p class="bodytext">Während der mainstream (und in Sachen Black Metal sind das wirklich  alle anderen, insbesondere „diese schwulen indie rock pussies“, zu denen  auch ich mich zählen darf), zunehmend Wind von der Sache bekam, begann  das Gedisse innerhalb der hardcore community nahezu stante pede: Zwar  war man sich allgemein einig darüber, dass die hauptsächlichen Einflüsse  von WITTR tatsächlich im ursprünglichen norwegischen Black Metal liegen  (insbesondere BURZUM, ULVER und frühe EMPEROR), doch der  spirituelle, wenn nicht gar esoterische Weg, den WITTR abseits der  von eben diesen bands angelegten misanthropisch-satanis(tis)chen Pfade  nahmen, nämlich hin zu dieser Bäume-umarmenden, radikal-ökologischen  message, die WITTR inzwischen eher als „Green Metal“ denn als Black  Metal band dastehen lassen (wenn nicht gar als ambient-, trance-, oder schamanische band), stieß vielen sauer auf.</p>
<p class="bodytext">WITTR entziehen sich wirklich jedem Schubladendenken, was ihnen in  beiderlei Hinsicht zum Verhängnis wurde: Während unreflektierte Die Hard  Black Metal-Jünger, Kirchenanzündungsbefürworter (<em>„Odin! Rette uns  vor Jesus!“</em>) und VARG VIKERNES-Verehrer hasserfüllt auf WITTR  einschlugen, weil sie sie zurecht im politisch linken Spektrum ausfindig  machen mussten, bekamen WITTR auf ihren Europa-Tourneen die volle  Breitseite der zumeist völlig inkompetenten mainstream- /  indie-Musikpresse zu spüren, denen nicht einmal die geographische,  geschweige denn ideologische, Nähe zum im Olympia, Washington,  beheimateten radikal-feministischen „Killrockstars!“-label auffiel:  Allein schon die lobende Erwähnung von BURZUM seitens WITTR als ihren  musikalischen Haupteinfluss ließ den Gutmenschengeifer schon tropfen.  Und der Rosseausche Zurück-zur-Natur-Imperativ, den die Gebrüder WEAVER  so leidenschaftlich in die Welt tragen (beide sind Mitglieder bei „Earth  First!“, einer radikalen Öko-Untergrundbewegung, die sich inzwischen  sogar mit Waffengewalt gegen naturelle Ausbeutung wehrt), war in Europa,  speziell in Deutschland, auf einmal nicht mehr wichtig. </p>
<p class="bodytext">Stattdessen wurde aus den Ingredienzien Black Metal (von jeher  verdächtig), RUDOLF STEINER (Antisemit! Nich'? - auf dessen  anthroposophische Lehren sich WITTR berufen) und US-amerikanischem  Hegemonialanspruch in Sachen Weltpolitik eine so richtig eklig  schmeckende Brühe angerührt: WOLVES IN THE THRONE ROOM, noch dazu  hierzulande dummerweise mit supporting acts ausgestattet, die dem  Germanentum ein wenig zu demaskiert fröhnen (wobei man den Germanen  schwerlich vorwerfen kann, deutsche Ureinwohner gewesen zu sein, denen  irgendein daher gelaufener Österreicher irgendwann die SA-Binde  umgebunden hat), sahen sich plötzlich in die NSBM (National Socialistic  Black Metal)-Ecke gedrängt und mussten sich live on stage verteidigen.  So geschehen beispielsweise im AJZ Bielefeld - als würde die location  allein nicht Bände genug sprechen.</p>
<p class="bodytext">Der Prophet gilt nichts im eigenen Genre - so oder ähnlich könnte man  das WEAVERsche Dilemma wohl ausdrücken. Und sie machen es dem Black  Metal weiterhin nicht leicht, Satan sei Dank: Auf corpse paint wird  konsequent verzichtet (Pandabären sind an der US-amerikanischen  Nordwestküste nun einmal nicht beheimatet), zutätowierte Waldfeen mit  engelsgleichem timbre, das fast an DEAD CAN DANCE erinnert, werden als  Gastsängerinnen verewigt („Cleansing“ - was für eine Elegie!), man tritt  mit Bäume umarmenden hippie folkies wie P.W. ELVERUM alias MOUNT EERIE  auf (dessen letztes, im übrigen !fantastisches! Album „Wind’s poem“  komischerweise sehr schwarzmetallisch ausgefallen ist), huldigt explizit  dem deutschen Romantik-Maler CASPAR DAVID FRIEDRICH („Wanderer above  the sea of fog“) und erntet weiter munter (schwarze?) Karotten &amp; Co.  auf dem band-eigenen Bauernhof. (Und hört weiterhin hauptsächlich  BURZUM, alias VARG VIKERNES, und kann doch tatsächlich zwischen der  Musik und dem mörderischen Rassisten dahinter einen Trennstrich ziehen!  Wow! Wer kann das schon? Hierzulande wohl die wenigsten, denn böse  Menschen haben gefälligst auf keinen Fall Lieder zu haben. Und schon gar  nicht solche Meisterwerke wie „Dunkelheit“.)</p>
<p class="bodytext">Zwischendurch hat man weitere Tonträger veröffentlicht, von denen  einer besser ist als der andere, „Der Spiegel“ und „Die Zeit“ berichten  plötzlich (erstaunlich kompetent und wohlwollend) über Black Metal und  das Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“ darf auch einmal über diese  seltsamen Kuttenträger von SUNN O))) räsonieren - die Verräter an der  misanthropischen Black Metal-Sache von WITTR stehen mit einem Mal als  große Versöhner da, sonnen sich aber nicht in ihrem Ruhm, sondern nehmen  lieber schließlich ein Album namens „Black cascade“ auf, dass so  markerschütternd finster, nihilistisch und zivilisationsverachtend daher  kommt wie Black Metal halt sein sollte, gleichzeitig aber dermaßen zu  Tränen rührend wunderschön ist und an die besten Momente von NEUROSIS  und GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR erinnert, dass sich hier letztendlich  die Genres munter untereinander befruchten dürfen und kein Black  Metal-Purist, kein unwissender Gutmenschen-Feuilletonist, kein  Schwulenhasser und vor allem kein gläubiger Katholik mehr irgendeinen  triftigen Grund dafür finden kann, warum WOLVES IN THE THRONE ROOM nicht  als beste (weil dem Genre abtrünnig gewordene) Black Metal band aller  Zeiten durchgehen könnte, außer man postet halt den üblichen  youtube-Kommentar-Dünnschiss, der im Fall von WITTR zumeist  homosexuellenfeindlich orientiert ist: Die possierliche Beschimpfung  „faggot“ kommt in Bezug auf WITTR ebendort häufiger vor als „bitch“ in  einem gangster rap song. Noch ein Beleg dafür, dass diese band auf dem  besten Weg ist, ihr Ziel zu erreichen, was sogar in der Redaktion der  „Rock Hard“ inzwischen angekommen ist:</p>
<p class="bodytext"><em>„WOLVES IN THE THRONE ROOM erinnern uns daran, wofür wir - die  Metalszene, verdammt noch mal! - früher mal standen und worauf wir uns  endlich zurückbesinnen sollten: Standhaftigkeit, Ungezügeltheit, das  Erleben des inneren Biests, allein gegen den gleichgeschalteten Rest!  Black Cascade ist die pure Essenz des Schwarzmetalls, klug, eigensinnig,  abgrundtief, manisch, schmutzig, bissiger und klarer, giftiger als der  zuweilen mystische und deshalb auch geheimnisvoller anmutende Vorgänger  Two Hunters. Es ist ein Album der Wut, der Krallen, der geschleuderten  Blitze. Es ist Abgrenzung! Es drückt all das aus, wofür Heavy Metal  endlich wieder stehen MUSS! Auch beim Rock Hard!“&nbsp;</em>(Wolf-Rüdiger  Mühlmann, Rezension zu „Black cascade“, Heft Nr. 262, Ausgabe März 2009)</p>
<p class="bodytext">WOLVES IN THE THRONE ROOM spielen zusammen mit den  Fast-noch-teenagern von DER WEG EINER FREIHEIT (trotz Absenz eines  Schlagzeugers und eines deswegen eingesetzten drum computers  möglicherweise die beste deutschsprachige Black Metal band) ein Konzert  am kommenden Sonntag, 30. Mai 2010, im Gleis 22 zu Münster. Einlass ist  um 20.30 Uhr, Beginn um 21.00 Uhr. Konzertkarten kosten im Vorverkauf  10,-, an der Abendkasse 13,- Euro.</p>
<p class="bodytext">WOLVES IN THE THRONE ROOM - So macht Landwirtschaft Spaß!</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext">WOLVES IN THE THRONE ROOM</p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.wittr.com" target="_blank" class="ext" >http://www.wittr.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/wolvesinthethroneroom" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/wolvesinthethroneroom</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wolves_in_the_Throne_Room" target="_blank" class="ext" >http://en.wikipedia.org/wiki/Wolves_in_the_Throne_Room</a><br> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolves_in_the_Throne_Room" target="_blank" class="ext" >http://de.wikipedia.org/wiki/Wolves_in_the_Throne_Room</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Wolves+in+the+Throne+Room" target="_blank" class="ext" >http://www.lastfm.de/music/Wolves+in+the+Throne+Room</a></p>
<p class="bodytext">Calliope Farm</p>
<p class="bodytext">- <a href="http://calliope-farm.com" target="_blank" class="ext" >http://calliope-farm.com</a><br> - <a href="http://www.olympiafarmersmarket.com/Vendors/calliopefarm/index.html" target="_blank" class="ext" >http://www.olympiafarmersmarket.com/Vendors/calliopefarm/index.html</a></p>
<p class="bodytext">DER WEG EINER FREIHEIT</p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.myspace.com/derwegeinerfreiheit" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/derwegeinerfreiheit</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Der+Weg+Einer+Freiheit" target="_blank" class="ext" >http://www.lastfm.de/music/Der+Weg+Einer+Freiheit</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 02:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MURDER BY DEATH</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M544dd65db20.0.html</link>
			<description>*** MURDER BY DEATH (Bloomington, Indiana, USA) + DIESELKNECHT (Dortmund) * Donnerstag, 27. Mai...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Like THE EXORCIST, but more breakdancing“, „Knife goes in, guts come  out“, „Who will survive and what will be left of them?“ und, quasi als  Erklärung all dieser gelinde gesagt blutrünstigen Album- und song-Titel,  „We watch a lot of movies“ - dass es ziemlich genau die Dekade ihres  bisherigen Bestehens gedauert hat, bis QUENTIN TARANTINO endlich auf  MURDER BY DEATH aufmerksam wurde, ist für den Kultfilm-Regisseur, den  ihren song „Comin’ home“ schließlich auf dem soundtrack seines jüngsten  Meisterwerks INGLOURIOUS BASTERDS verewigte, fast schon ein  Armutszeugnis.</p>
<p class="bodytext">Denn MURDER BY DEATH passen auch noch musikalisch in die von Herrn  TARANTINO dankenswerterweise nie wirklich aufgeräumte Schublade:  Dängelnde, quengelnde surf-Gitarren, ironische, von  Popkultur-Querverweisen nur so strotzende Texte, stolz präsentierte  country’n’folk roots, nebst hardcore-punk-Migrationshintergrund: MURDER  BY DEATH gefallen sich zurecht als Quintessenz aus NICK CAVEschen  „Murder ballads“, dem „American Recordings“-JOHNNY CASH und  infernalischem folk punk, gewürzt mit einer Prise American Gothic à la  16 HORSEPOWER, oder deren Nachfolgern WOVEN HAND und SLIM CESSNA’S AUTO  CLUB.</p>
<p class="bodytext">Live toppen sie dieses eh schon mehr als standhafte Konstrukt mit  einer Energie-geladenen Bühnenshow, die vor allem von Indierockhausens  most sexiest cello player, SARAH BALLIET, bestimmt wird, die ihr  Instrument bei Konzerten derartig zwischen ihren Schenkeln zer-bratscht,  dass man(n) sich nicht entscheiden kann, ob man das arme Cello nun  bedauern soll, oder an seiner Statt sein möchte.</p>
<p class="bodytext">Doch genug der albernen Personifizierungen von Streichinstrumenten  des billigen Sexismus wegen, eine nicht minder genial benannte  Vorgruppe muss auch noch erwähnt werden: DIESELKNECHT (= THE MOUNTAIN BOYS) sind aus Dortmund,  und auch wenn ihr Bekanntheitsgrad noch nicht über den Ruhrpottschen  Tellerrand geschwappt ist, DIESELKNECHT haben das Zeug zur Kult-band.  Weil: Selten eine so unverfrorene Mischung aus Mitgröhl-punk und von  einem völlig losgelösten Banjo angetriebenen hillbilly folk gehört: So  als hätten DIE KASSIERER bei einem blutigen, aber trotzdem nie wirklich  ernst gemeinten Banküberfall MUMFORD &amp; SONS als Geiseln genommen und  als Fluchtweg eine Zeitreise in die 20er Jahre unternommen: Heraus  kommt dabei die possierliche Musikrichtung „Volk-a-billy“ (Eigenwerbung /  Selbstanzeige).</p>
<p class="bodytext">Man höre sich doch bitte unbedingt den song „Als wir jüngst  (verschütt gegangen waren)“ auf DIESELKNECHTs myspace-Seite an und  staune: Dass diese seltsame, eben nicht Wiener, sondern derbste  Ruhrpott-Melange aus deutscher Volksmusik und Appalachian hillbilly folk  (punk) so reibungslos funktioniert, macht Spaß, Lust auf mehr von  dieser originellen band und zeigt mit leichter Hand ganz nebenbei mal  wieder auf, dass man die Rettung der deutschen Sprache doch bitteschön  nicht weltfremden Akademikern überlassen sollte. Passend dazu covern  DIESELKNECHT „Die Gedanken sind frei“ als Banjo-instrumental. Ohne  Worte, aber völlig hinreißend. (Auch sehr schön:&nbsp;DIESELKNECHTs Version  des nicht tot zu kriegenden, weil ewigen Alkoholiker-evergreens &quot;Bolle  reiste jüngst zu Pfingsten&quot;:&nbsp;http://www.youtube.com/watch?v=qvCGuuRPzSY)</p>
<p class="bodytext">Das letztjährige Konzert von MURDER BY DEATH im Gleis 22 war  ausverkauft - mit dieser Vorband als Anheizer sollte es kein Problem  werden, den damaligen Status noch zu toppen: MURDER BY DEATH plus  DIESELKNECHT - definitiv ein Anwärter auf das Konzert des Jahres. (Nicht  des Jahrtausends - das findet drei Tage später, ebenfalls im Gleis  statt. Mehr dazu möglicherweise bald <a href="Detail.64+M5e4f5a81201.0.html" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a>.)<br> &nbsp;<br> <strong>:::&nbsp;Links :::</strong><br> &nbsp;<br> - <a href="http://www.murderbydeath.com" title="http://www.murderbydeath.com" target="_blank" class="ext" >http://www.murderbydeath.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/murderbydeath" title="http://www.myspace.com/murderbydeath" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/murderbydeath</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Murder+by+Death" title="http://www.lastfm.de/music/Murder+by+Death" target="_blank" class="ext" >http://www.lastfm.de/music/Murder+by+Death</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Murder_by_Death_%28band%29" title="http://en.wikipedia.org/wiki/Murder_by_Death_%28band%29" target="_blank" class="ext" >http://en.wikipedia.org/wiki/Murder_by_Death_%28band%29</a><br> &nbsp;<br> - <a href="http://www.dieselknecht.net" title="http://www.dieselknecht.net" target="_blank" class="ext" >http://www.dieselknecht.net</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/dieselknecht" title="http://www.myspace.com/dieselknecht" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/dieselknecht</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 May 2010 02:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DEAD CONFEDERATE</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M5dc3f250630.0.html</link>
			<description>DEAD CONFEDERATE (Athens, Georgia, USA) + MY DISCO (Melbourne, Victoria, Australia) * Mittwoch, 19....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>*** DEAD CONFEDERATE (Athens,  Georgia, USA) + MY DISCO (Melbourne, Victoria, Australia) * Mittwoch,  19. Mai 2010 @ Gleis 22 * Einlass: 20.30 Uhr, Beginn: 21.00 Uhr * VVK:  10,- Euro / AK: 13,- Euro ***</strong><br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Athens, Georgia ging es Anfang der 80er Jahre wohl in etwa so wie  Seattle, Washington Anfang der 90er: Im verschlafenen Grand Ol’ South  (Athens) waren gerade die B-52’S mit verwehten Bienenkorbfrisuren als  das nächste große Ding nach New York City abgehauen - der hype schien  hier genauso vorüber zu sein, wie eine Dekade später im  flanellhemdsärmligen Nordwesten (Seattle), als ALICE IN CHAINS, MUDHONEY  und SOUNDGARDEN ihre major label-Debüts draußen hatten.<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Doch hier wie dort weit gefehlt, denn die US-amerikanische Provinz  hatte ihr Pulver noch lange nicht verschossen und weitaus mehr in petto  als die metropolitan hipsters erwartet hatten. So betrat in Athens eine  obskure college rock band namens R.E.M. die örtlichen Bühnen, die,  angetrieben von einem enigmatischen Sänger namens MICHAEL STIPE, dessen  Texte niemand außer ihm selbst verstehen konnte, bald superstardom  erreichen sollte. Different place, different time, same procedure:  Seattle. NIRVANA. KURT COBAIN. Grunge.<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">DEAD CONFEDERATE aus R.E.M.’s Heimatstadt Athens können nunmehr als  Amalgam der frühen R.E.M. und NIRVANA zur „Bleach“-Phase durchgehen,  obwohl neuzeitliche Kategorisierungen hier eher irreführend sind. Denn  hätte es weder „indie“, noch „college rock“, noch „grunge“ je gegeben  ... die NEIL YOUNG &amp; THE CRAZY HORSE-Vergleiche würden in Bezug auf  das bärtige Quintett aus dem beschaulichen georgischen college-Städtchen  kein Ende nehmen.<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sicher, man könnte es sich auch noch easier machen und die frühen  TOCOTRONIC&nbsp;zitieren: „Es ist einfach Rockmusik“. Passt schon, aber: DEAD  CONFEDERATE’s sound lebt trotz seiner herbstlichen Grundstimmung (hier  kommt grunge ins Spiel), vor allem von den so unwillkürlich wie  organisch auftretenden Assoziationen beim Hörer von songs wie zum  Beispiel „The rat“: Diese von keiner Klimaanlage der Welt in den Griff  zu bekommende, irgendwie sumpfig vor sich hin wabernde hitze des Grand  Ol’ South. Jeder noch so leichte Schritt bekommt ein Tonnengewicht.  Alles ist verhangen. Entweder von Spanish Moss, von Kudzu (einer  unfreiwillig aus Japan importierten Schlingpflanze, im übrigen prominent  vertreten auf dem cover der ersten R.E.M.-LP „Murmur“), oder es sind  die Spinnweben vor dem gerade pleite gegangenen drug store, an dessen  finaler Niederlage natürlich die Yankees schuld sind, womit nicht der  New Yorker Baseball-Verein gemeint sein kann. Alles zusammen genommen  bewirkt eine bedrückende Betäubung, die allerdings niemals  niederschmetternd daher kommt, gegen die man aber auch nicht ankämpfen  kann. Oder will. Und schon gar nicht muss.<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Denn DEAD CONFEDERATE, dieser unheilvolle Bastard geboren aus den  tonnenschwer-psychedelischen sound-Kaskaden von KYUSS&nbsp;und MONSTER  MAGNET, der wabernden Düsternis von bands wie THE BLACK HEART  PROCESSION, MURDER BY DEATH, oder auch OKKERVIL RIVER und der  markerschütternden Gitarrenverzerrung des grunge (NIRVANA), behält  erstaunlicherweise immer seinen pop appeal bei, ohne auch nur die Spur  gefällig zu wirken, oder sonstwie Konzessionen an das  mainstream-verseuchte radio airplay zu machen, was sie zu einer  zumindest hörenswerten, wenn nicht gar großartigen band hat werden  lassen, to say the least.<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Radio wird die Vorgruppe von DEAD CONFEDERATE wahrscheinlich noch  weniger Chancen haben als der headlining act, denn die Australier von MY  DISCO, die vor ziemlich genau einem Jahr das Gleis trotz ihres  damaligen headliner-Status und des lächerlich geringen Eintrittspreises  fast leer spielten, haben es mit Kompromissen eher mal so gar nicht.  Denn Stoizismus scheint ihr Lebenselixier zu sein. Auf die von  Club-Besitzern bestimmt ständig vorgetragenen Litaneien von wegen: „Ihr  könnt in meinem kleinen indie club, der nicht mal 500 Besucher fasst,  doch nicht mit einer Wand aus Marshall-Türmen auftreten, denkt doch an  die Gesundheitsmafia!“, zucken sie ostentativ mit ihren, angesichts  ihrer Musik, erstaunlich schmalen Schultern, deuten lässig auf ihre  Tinnitus-betäubten Ohren und lassen es zwischen SHELLAC, HELMET,  FUDGE&nbsp;TUNNEL, UNSANE und ... hey! ... KNOW SKOOLS dermaßen krachen und  grooven, dass man nicht weiß, ob man lieber seinen verzückt zuckenden  Extremitäten, oder seinen grausam fiependen Ohren gehorchen soll:  Entweder man steht MY DISCO durch und hat später eine neue  Lieblings-band, oder man fängt plötzlich das Rauchen an und steht die  Lungen voll Qualm, aber die Ohren vorm Gleis voll Vogelgezwitscher und  bekommt „Fisherman’s Friend“-Assoziationen: „Sind sie zu stark, bist Du  zu schwach.“<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Von mir aus.<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">(Fiep.)<br> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">FIEP!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!<br> &nbsp;<br> &nbsp;<br> <strong>:::&nbsp;Links :::</strong><br> <br> &nbsp;<br> - <a href="http://www.deadconfederate.com" title="http://www.deadconfederate.com" target="_blank" class="ext" >http://www.deadconfederate.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/deadconfederate" title="http://www.myspace.com/deadconfederate" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/deadconfederate</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dead_Confederate" title="http://en.wikipedia.org/wiki/Dead_Confederate" target="_blank" class="ext" >http://en.wikipedia.org/wiki/Dead_Confederate</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Dead+Confederate" title="http://www.lastfm.de/music/Dead+Confederate" target="_blank" class="ext" >http://www.lastfm.de/music/Dead+Confederate</a><br> &nbsp;<br> - <a href="http://www.mydisco.com.au" title="http://www.mydisco.com.au" target="_blank" class="ext" >http://www.mydisco.com.au</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/My_Disco" title="http://en.wikipedia.org/wiki/My_Disco" target="_blank" class="ext" >http://en.wikipedia.org/wiki/My_Disco</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/My+Disco" title="http://www.lastfm.de/music/My+Disco" target="_blank" class="ext" >http://www.lastfm.de/music/My+Disco</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/mydiscomydisco" title="http://www.myspace.com/mydiscomydisco" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/mydiscomydisco</a><br> - <a href="http://www.youtube.com/watch?v=g_-Rg9fIO8Y" title="http://www.youtube.com/watch?v=g_-Rg9fIO8Y" target="_blank" class="ext" >http://www.youtube.com/watch?v=g_-Rg9fIO8Y</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 May 2010 21:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>JA, PANIK!</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M5f64621ea17.0.html</link>
			<description>JA, PANIK! (Berlin / Wien) + PEER (Berlin) + PLAY AND REWIND (Berlin / Münster / Osnabrück) *...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>*** JA, PANIK!&nbsp;(Berlin /&nbsp;Wien)&nbsp;+ PEER&nbsp;(Berlin) +  PLAY&nbsp;AND&nbsp;REWIND&nbsp;(Berlin /&nbsp;Münster /&nbsp;Osnabrück)&nbsp;/&nbsp;Samstag, 06. März 2010 @  Gleis 22 *&nbsp;Einlass:&nbsp;20.30 Uhr, Beginn:&nbsp;21.00 Uhr * VVK:&nbsp;9,- Euro  /&nbsp;AK:&nbsp;12,- Euro (inkl. &quot;Infectious Grooves&quot;-Party im Anschluss) ***</strong></p>
<p class="bodytext">Bereits im &quot;Gleis&quot; gesehen und für (mehr als) gut befunden: JA,  PANIK! aus der österreichischen Hauptstadt (&quot;Wien, du bist ein  Taschenmesser&quot;) erinnern zwar in ihrem intellektuell-linksradikalen  Diskurs / Duktus an bands der Hamburger Schule wie BLUMFELD / JOCHEN  DISTELMEYER, DIE GOLDENEN ZITONEN, DIE STERNE und TOCOTRONIC, stagnieren  aber nicht etwa wie die zuvor genannten auf allerhöchstem Niveau,  sondern haben längst die nächste Stufe auf ihrem unaufhaltsamen Weg zum  deutschsprachigen Popmusik-Olymp erklommen: &quot;Die beste band des gesamten  deutschsprachigen Raums&quot; (Gleis 22), fürwahr: Das ist keine  Übertreibung, sondern vielmehr nüchterne Analyse.</p>
<p class="bodytext">Doch ansonsten ist &quot;alles hin, hin, hin&quot;, weil: &quot;Alles Geld, alles  Angst&quot;. So überzeugend angewidert war selten eine band, die textlich  noch dazu zwischen Englisch und Deutsch derart gekonnt oszilliert  (&quot;Bitte oszillieren Sie!&quot;, TOCOTRONIC), als habe man es hier bloß mit  regionalen Dialekten zu tun: THOMAS BERNHARDsche Misanthropie trifft auf  schmerzhaft genau ausformulierte Systemkritik trifft auf  nervös-hibbeligen und doch zugleich musikalisch ausdifferenzierten post  punk, bei dem insbesondere das ansonsten eher selten dominante Piano,  respektive keyboard, positiv zu vermerken ist. JA, PANIK!s Musik ist  nicht nur diesbezüglich &quot;mehr als die Summe der einzelnen Teile&quot;  (KANTE).</p>
<p class="bodytext">JA, PANIK! sind jetzt schon Österreichs beste band aller Zeiten, und  wenn die so weiter machen, sind sie es bald und für immer für den  gesamten deutschsprachigen Raum. Jedes ihrer Lieder ist ein Manifest:  Gegen die Gier, gegen das Geld, gegen den nur scheinbar  unwiederbringlichen ERSATZ (Heidegger) von Demokratie / Phantasie /  Poesie durch Ökonomie - etwas wohltuend Intelligenteres gibt es derzeit  in der deutschsprachigen Popmusik, abseits der oben genannten Hamburger  Szenegrößen nicht.</p>
<p class="bodytext">Please welcome, from Vienna, Austria: Das unfasslich herausragende  Quintett JA, PANIK! (Plus zwei weitere hörenswerte hiesige indie rock  acts!)</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://ja-panik.com/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://ja-panik.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/japanik" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/japanik</a><br> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ja,_Panik" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://de.wikipedia.org/wiki/Ja,_Panik</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Ja,+Panik" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/Ja,+Panik</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.peerband.de/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.peerband.de</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/peeripherie" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/peeripherie</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.myspace.com/playrewind" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/playrewind</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Play+and+Rewind" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/Play+and+Rewind</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 21:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RICHMOND FONTAINE</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M5c5b96ec8d0.0.html</link>
			<description>*** RICHMOND FONTAINE (Portland, Oregon, USA) + HARUKO &amp; HLYNUR GUDJONSSON (Bremen / Osnabrück) *...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>&quot;VLAUTIN ist Romancier und Sänger, song-Schreiber, Gitarrist von RICHMOND FONTAINE. Wie die Romane, so sind auch seine songs, so ist die band. Lässig, beiläufig, unglamourös und unglaublich gut. Ein paar mittelalte Typen, die aussehen, als kämen sie gerade von der Arbeit - in Flanellhemden, staubigen Jeans und derben Schuhen - nehmen sich ein Bier, stöpseln Gitarren ein, einer setzt sich ans Keyboard, einer hinters Schlagzeug. Und dann haben sie wieder mordsmäßigen Spaß, sich und ihre fans mit leidenschaftlichem Lärm und melancholischen Balladen zu berauschen. In VLAUTINs Stimme mischt sich schüchterne Zerbrechlichkeit mit trotzig entschlossenem, schotterigem Krächzen. Die meisten seiner bittersüßen Songs stammen vom neuen Album, dessen poetischer Titel eigentlich schon alles sagt über VLAUTINs sehnsuchtsvolle Geschichten zwischen anrührender Tristesse und ungebrochener Hoffnung: We used to think the freeway sounded like a river. Famos.&quot; (Der Tagesspiegel)</em></p>
<p class="bodytext">WILLY VLAUTIN stammt aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reno_%28Nevada%29" target="_blank" class="ext" >Reno, Nevada</a>, wo er mit 16 Jahren seine erste band gründete. Da ihm dort aber nur Kojoten zuhören wollten, zog er nach ... gähn ... wohin wohl ... genau ... (indie music capital of the western hemisphere) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portland_%28Oregon%29" target="_blank" class="ext" >Portland, Oregon</a>. Dort gründete er 1994 die band RICHMOND FONTAINE, welche seitdem zwölf Alben (mit so illustren Gastmusikern wie <a href="http://www.myspace.com/howegelb" target="_blank" class="ext" >HOWE GELB</a>, <a href="http://www.myspace.com/casadecalexico" target="_blank" class="ext" >CALEXICO</a>, usw.) veröffentlicht hat, die man nahezu allesamt bei <a href="http://www.glitterhouse.com/" target="_blank" class="ext" >Glitterhouse Records</a> käuflich erwerben kann.</p>
<p class="bodytext">Im Grunde seines Herzens ist WILLY allerdings Romancier, den man bereits mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raymond_Carver" target="_blank" class="ext" >RAYMOND CARVER</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Steinbeck" target="_blank" class="ext" >JOHN STEINBECK</a> verglichen hat. (Auf deutsch sind im Berlin Verlag bislang &quot;Motel Life&quot; und &quot;Northline&quot; erschienen - beides todtraurige Werke über Ausgestoßene der Gesellschaft in den an Casinos reichen, an menschlicher Wärme allerdings armen Neonlichtwüstenoasen Reno, bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Las_Vegas" target="_blank" class="ext" >Las Vegas, Nevada</a>.) Seinen schriftstellerischen background lässt er auch in die Musik seiner band einfließen, die man getrost als im besten Sinne konservativ instrumentierten alternative country titulieren kann. VLAUTINs Texte allerdings sind es, die RICHMOND FONTAINE aus der Masse dieses genres hervor heben und die das Quartett als &quot;literarische band&quot; in die Nähe von Gruppen wie <a href="http://www.myspace.com/okkervilriver" target="_blank" class="ext" >OKKERVIL RIVER</a> oder <a href="http://www.myspace.com/shearwater" target="_blank" class="ext" >SHEARWATER</a> rücken lässt.</p>
<p class="bodytext">Einen Mädchenschwarm wie OKKERVIL RIVERs <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Will_Sheff" target="_blank" class="ext" >WILL SHEFF</a> haben RICHMOND FONTAINE allerdings nun mal so gar nicht zu bieten, vielmehr ist man allesamt so um die 40, leicht angegraut und bauchansätzig, also nicht gerade hip, in etwa so wie <a href="http://www.myspace.com/thewrens" target="_blank" class="ext" >THE WRENS</a>. Brauchen sie auch nicht zu sein, angesichts ihrer tief in US-amerikanischer roots music verwurzelten Stücken, die trotzdem immer mit reichlich pop appeal versehen sind, ohne dabei gleich <a href="http://www.myspace.com/thedecemberists" target="_blank" class="ext" >DECEMBERISTS</a>sche Orchestralität anzunehmen: RICHMOND FONTAINE sind eine durch und durch sympathische, völlig unprätentiöse und immer auf dem Boden gebliebene band, die es erst mit ihrem jüngsten Album mit dem schönen Titel &quot;We used to think the freeway sounded like a river&quot; in die charts geschafft haben ... in Großbritannien - RICHMOND FONTAINE: File under &quot;work&quot;, not &quot;hype&quot;.</p>
<p class="bodytext">Im Vorprogramm gibt es die weitaus jüngeren SUSANNE STANGLOW und ULRICH SCHMITZ mit ihrem traumhaften neo folk auf die Ohren, welche sich als isländisches Geschwisterpärchen unter dem Namen HARUKO &amp; HLYNUR GUDJONSSON tarnen. Dabei stammt man / frau aus dem an Geysiren eher armen Osnabrück, wohnt jetzt in Bremen, singt Englisch und ist auch sonst schwer kosmopolit. Und traurig: Denn &quot;sad folk&quot; lautet die Selbstbezeichnung der beiden für das, was sie Euch darbringen wollen, wobei diesbezüglich natürlich die Referenzfolie <a href="http://www.myspace.com/princebonniebilly" target="_blank" class="ext" >BONNIE &quot;PRINCE&quot; BILLY</a> aus der genre-Schublade gezogen werden muss.</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.willyvlautin.com" target="_blank" class="ext" >http://www.willyvlautin.com</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Willy_Vlautin" target="_blank" class="ext" >http://en.wikipedia.org/wiki/Willy_Vlautin</a><br> - <a href="http://www.berlinverlage.de/autor/autorDetails.asp?autorID=661" target="_blank" class="ext" >http://www.berlinverlage.de/autor/autorDetails.asp?autorID=661</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.richmondfontaine.com" target="_blank" class="ext" >http://www.richmondfontaine.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/richmondfontaine" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/richmondfontaine</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Richmond_Fontaine" target="_blank" class="ext" >http://en.wikipedia.org/wiki/Richmond_Fontaine</a><br> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richmond_Fontaine" target="_blank" class="ext" >http://de.wikipedia.org/wiki/Richmond_Fontaine</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Richmond+Fontaine" target="_blank" class="ext" >http://www.lastfm.de/music/Richmond+Fontaine</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://hlynur.tumblr.com" target="_blank" class="ext" >http://hlynur.tumblr.com</a><br> - <a href="http://hlynurgudjonsson.hl.funpic.de" target="_blank" class="ext" >http://hlynurgudjonsson.hl.funpic.de</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/hlynurgudjonsson" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/hlynurgudjonsson</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Hlynur+Gudjonsson" target="_blank" class="ext" >http://www.lastfm.de/music/Hlynur+Gudjonsson</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 15:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>I HEART HIROSHIMA</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M52e018afb79.0.html</link>
			<description>*** I HEART HIROSHIMA (Brisbane, Queensland, Australia) + GREGORY &amp; THE HAWK (Brooklyn, New York,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Münster weltweit: Ach, was bin ich mal wieder beglückt. Was das Gleis !für diesen Eintrittspreis! dem wahrscheinlich mal wieder gelinde gesagt desinteressierten Münsteraner Publikum an Perlen vor die Säue ausschüttet, spottet jeder Beschreibung. Außer vielleicht dieser: &quot;You're beautiful / You're wonderful / The way you are has changed my world&quot; (THE RISE OF THE BROKEN).</p>
<p class="bodytext">Zuallererst wären da das australische Trio I HEART HIROSHIMA, das ohne einen Bass auskommt, dafür aber gerade als Vorgruppe von MAXIMO PARK deren neues Album &quot;Quicken the heart&quot; in Europa mit zu promoten hilft. Passenderweise klingt man / frau auch nach einer Mischung aus den zur Zeit angesagten britischen post punk bands (MAXIMO PARK, THE RAKES, THE RIFLES) und, nicht nur wegen Sängerin / Schlagzeugerin SUSIE PATTEN und des Verzichts auf einen Bass, SLEATER-KINNEY. Und, auch wenn sie es nicht (mehr) sind, &quot;Punks&quot;, I HEART HIROSHIMAs super hit, erinnert tatsächlich an SLEATER-KINNEY in ihren besten Momenten.</p>
<p class="bodytext">(Fast) Noch besser ist die New Yorkerin MEREDITH GODREU, die sich, manchmal unterstützt von einer backing band, nach ihrem kleinen Bruder und seinem imaginären Kindheits-Freund, einem Falken, benannt hat: GREGORY &amp; THE HAWK spielen wunderschönen indie folk, der sich in seiner spartanischen Version (MEREDITH solo) an CAT POWER und P. J. HARVEY orientiert, in seiner orchestraleren Fassung allerdings an die BRIGHT EYES oder auch LOST IN THE TREES erinnert, zumal MEREDITH an klassischen Instrumenten wie Oboe, Cello und Bratsche ausgebildet wurde. In den USA sind GREGORY &amp; THE HAWK längst mehr als ein indie-Geheimtipp, dessen Popularität fast die von JOANNA NEWSOM am outshinen dranne tun ist (mehr als 3 1/2 Millionen myspace-Aufrufe hat nicht jede(r)): Mademoiselle GODREU alleine ist schon das Eintrittsgeld wert!</p>
<p class="bodytext">Und dann ist da noch ein gewisser Texaner namens KEVIN, der sich offenbar dazu entschlossen (kurzzeitig?) Münsteraner zu werden. Blutjung (in den Staaten darf der bestimmt noch keinen Alkohol trinken) und mit einem offensichtlichen Herzen aus Gold ausgestattet, schreibt er herzergreifende Liebeslieder im singer / songwriter-Stil à la JONAH MATRANGA / ROCKY VOTOLATO, dass einem ganz schwummerig wird von soviel berückender Ehrlichkeit.</p>
<p class="bodytext">Ein Konzert für die ganze (indie rockende) Familie, to say the least.</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.ihearthiroshima.com/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.ihearthiroshima.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/ihearthiroshima" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/ihearthiroshima</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/I_Heart_Hiroshima" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://en.wikipedia.org/wiki/I_Heart_Hiroshima</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/I+Heart+Hiroshima" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/I+Heart+Hiroshima</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://gregoryandthehawk.com/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://gregoryandthehawk.com</a><br> - <a href="http://www.wideastheocean.com/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.wideastheocean.com</a><br> - <a href="http://www.gregoryandthehawk.net/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.gregoryandthehawk.net</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/gregoryandthehawk" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/gregoryandthehawk</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gregory_and_the_Hawk" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://en.wikipedia.org/wiki/Gregory_and_the_Hawk</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Gregory+and+the+Hawk" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/Gregory+and+the+Hawk</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.myspace.com/theriseofthebroken" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/theriseofthebroken</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 13:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>THE REVEREND PEYTON'S BIG DAMN BAND</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M542e56cee06.0.html</link>
			<description>*** THE REVEREND PEYTON'S BIG DAMN BAND (Brown County, Indiana, USA) + HANK'S ORDER (Münster) *...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die äußerst dreidimensionale, weil voluminöse Familie PEYTON zum ersten Mal auf Fotos zu sichten, ist schon ein gewaltiger Kulturschock. So sieht seit 200 Jahren doch niemand mehr aus, nicht mal mehr im gottverlassensten, hinterwäldlerischsten Appalachen-Kaff!</p>
<p class="bodytext">Dann folgt Schock auf Schock: REVEREND PEYTON ist tatsächlich Pastor, Jahrgang 1981 (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!), obwohl er auch als guterhaltener Mittfünfziger durchgehen würde. Ja, er kaut Tabak. Ja, er lebt auf einer (Schweine?)-Farm irgendwo im südlichen Nirgendwo von Indiana, also tatsächlich im gottverlassensten, hinterwäldlerischsten (Nichtmehrganz-)Appalachen-Kaff. Nicht einmal in der &quot;Hauptstadt&quot; (872 Einwohner) von Brown County, die wie das große Vorbild in Tennessee und passend zur Musik der BIG DAMN BAND ausgerechnet Nashville heißt, sondern irgendwo dort, wohin sich in US-amerikanischen horror b-movies ständig arglose teenager verirren, die dann feststellen müssen, dass die Landbevölkerung <em>immer</em>, aber auch wirklich <em>immer</em> ausnahmslos aus Kettensägenhillbillyzombies besteht, die am Ende komischerweise <em>immer</em>, aber auch wirklich <em>immer</em> das hübscheste Mädchen entkommen lassen.</p>
<p class="bodytext">Seine Ehefrau nennt sich WASHBOARD BREEZY, ist noch dreidimensionaler als Ihr Ehegattengottesvertreter, was eigentlich gar nicht mehr möglich ist ... und sie spielt Waschbrett.</p>
<p class="bodytext">Waschbrett, oh yes indeed. Diese Waschbretter verkauft die band als merchandise. Wenn BREEZY sie auf der Bühne nicht in Stücke gehauen, oder gleich einfach mit Waschbenzin übergossen und angesteckt hat.</p>
<p class="bodytext">Dann ist da noch der jüngere Bruder des REVEREND, der am Schlagzeug sitzt und passenderweise genauso aussieht wie einer dieser hillbilly-Tankwarte, die in US-amerikanischen horror b-movies ständig von Fliegen überwuchert in ihren herunter gekommenen gas stations sitzen, und die, nachdem die teenager weiter gefahren sind, mit Grunzlauten ihren degenerierten Vettern im Wald mitteilen, dass wieder Frischfleisch für die Familienmetzgerei angekommen ist, man das hübscheste Mädchen aber am Ende laufen lass soll, weil das nur aus Haut und Knochen besteht.</p>
<p class="bodytext">Die Musik der grandiosen REVEREND PEYTON'S BIG DAMN BAND klingt dann auch so un-urban wie nur irgend geht (Anspieltipp: &quot;Your cousin's on cops&quot;). Da sind ganz, ganz viele blues 'n' folk roots drin, bluegrass 'n' country (kein western!) selbstverständlich auch; national steel guitar (das ist die auf dem cover von &quot;Brothers in arms&quot; der DIRE STRAITS), washboard 'n' drums heißen die Ingredienzien. Zusammen mit der gelinde gesagt prägnanten Stimme des REVERENDs, die genauso tönt, wie er aussieht, kommt dabei etwas zustande, was man zu Hause wohl nur erreichen kann, indem man zwei Schallplattenspieler gleichzeitig anschmeißt, auf den einen ROBERT JOHNSON, auf den anderen HANK WILLIAMS auflegt und beide Platten in doppelter Geschwindigkeit abspielt.</p>
<p class="bodytext">Denn der REVEREND ist, um das Bild abzurunden, auch noch ein punk. Und seine BIG DAMN BAND seit über vier Jahren (!) fast pausenlos (!) auf tour. - Ja, sie sind hillbilly-Hinterwälder. Und: Ja, sie haben myspace-, twitter-, und facebook-accounts (aber wahrscheinlich keinen bank-). Und selbst auf CNN waren sie schon zu sehen ...</p>
<p class="bodytext">Muss man wohl gesehen haben, um all das auch nur ansatzweise glauben zu können ...</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.bigdamnband.com/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.bigdamnband.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/therevpeytonsbigdamnband" target="_blank" class="ext" >http://www.myspace.com/therevpeytonsbigdamnband</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Reverend_Peyton%27s_Big_Damn_Band" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://en.wikipedia.org/wiki/The_Reverend_Peyton%27s_Big_Damn_Band</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/The+Reverend+Peyton%27s+Big+Damn+Band" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/The+Reverend+Peyton%27s+Big+Damn+Band</a><br> - <a href="http://sideonedummy.com/bands.php?band_name=The_Reverend_Peytons_Big_Damn_Band" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://sideonedummy.com/bands.php?band_name=The_Reverend_Peytons_Big_Damn_Band</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.myspace.com/hanksorder" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/hanksorder</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MY DISCO</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M50daeb067f4.0.html</link>
			<description>*** MY DISCO (Melbourne, Victoria, Australia) + BLACK SPACE RIDERS (Münster) + OCTO WALLACE (Köln)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(OHRENSTÖPSEL!!! BRINGT EURE OHRENSTÖPSEL MIT!!! STOPFT EUCH IRGENDWAS IN DIE OHREN!!! DIE JUNGS WERDEN LAUT!!! OH MEIN FUCKING GOTT WERDEN DIE LAUT!!!)</p>
<p class="bodytext">MY DISCO sind tatsächlich eher mal so seltsam. Ein Trio, in klassischer Trio-Besetzung zuallererst: Bass / Gesang, Gitarre, Schlagzeug. So weit, so bekannt. MY DISCO orientieren sich beim ersten Hinhören überdeutlich am US-amerikanischen post rock / hardcore der Marke SHELLAC, also rhythmisch nicht nur vertrackt, sondern gar abstrakt, breakbeat-Takte zum Darüberstolpern (nicht nur beim Tanzen), Gitarre, Bass und Schlagzeug sind gleichberechtigt, die lyrics, so sie denn überhaupt stattfinden, eher vernachlässigenswert. Stücke von MY DISCO heißen &quot;You&quot;, oder eben auch &quot;Me&quot;, meist bleibt es bei der monotonen Repetition des Titels.</p>
<p class="bodytext">Monoton ist hier überhaupt das Stichwort, denn das sind MY DISCO zumindest auf Platte / MP3 / myspace. Man bemerkt die rhythmische Komplexität der Stücke, ansonsten passiert da aber gar nichts. Auf ihrer myspace-Seite firmieren MY DISCO gar unter den Begriffen &quot;minimal&quot; und &quot;hard house&quot; - merkwürdigerweise kommen wir der Sache da schon näher, obwohl wir es hier mit einer eigentlich klassischen indie rock band zu tun haben: Denn was am Ende dabei heraus kommt, ist tatsächlich eine Spielart des techno (house): Monotone, in sich selbst ruhende und sich selbst zitierende tracks, auf einer hookline pulsierend und hängen bleibend ... und sonst?</p>
<p class="bodytext">Live. MY DISCO live (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=g_-Rg9fIO8Y" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.youtube.com/watch?v=g_-Rg9fIO8Y</a>). Da sind sich alle einig. MY DISCO live - darum geht es. Sie gelten als energetischste live band Australiens. Sie rocken dermaßen, dass das Kreuz des Südens vom Himmel fällt und zum Pentagramm mutiert. Wenn man auf flickr.com nach MY DISCO sucht, sieht man nur Haare, Schweiß und Gitarren, exakt die Energie, die Gleis 22-booker FRANK DIETRICH in Neuseeland offenbar so umgehauen hat. Hoffen wir, dass sie dieses feeling auf ihrer Reise über den rock-Äquator nicht verloren haben ...</p>
<p class="bodytext">Das Konzert ist im übrigen eine weitere Ausgabe der Reihe &quot;Münster weltweit&quot; mit newcomer bands von hier und vom Planeten Erde - deswegen gilt auch hier wieder die erfreuliche Devise: Geringer Eintrittspreis (wer früh kommt, zahlt sogar noch weniger), noch geringerer Bierpreis und mindestens eine Münsteraner newcomer band als support. Womit wir zu den BLACK SPACE RIDERS, die ihren zweiten Auftritt überhaupt an diesem Abend im Gleis feiern können, kommen.</p>
<p class="bodytext">Die BLACK SPACE RIDERS sind zum einen eine Art allstar band aus Münster (weil ihre Mitglieder in verschiedenen anderen Gruppen unterwegs sind (<a href="http://www.muensterbandnetz.de/?q=node/2305" target="_blank" >CUBA MISSOURI</a>, <a href="http://www.muensterbandnetz.de/?q=node/1108" target="_blank" >MOTOVUN</a>, <a href="http://www.muensterbandnetz.de/?q=node/2853" target="_blank" >NUTS4GUTS</a>)) und schließen zum anderen erfreulicherweise eine klaffende Lücke im hiesigen Musikspektrum: BLACK SABBATH, KYUSS, QUEENS OF THE STONE AGE, MONSTER MAGNET, THE OBSESSED, SAINT VITUS (um nur einige zu nennen) heißen hier die Grundsteine, will meinen: BLACK SPACE RIDERS spielen psychedelisch-finsteren doom / metal / sludge / stoner / rock mit herunter gestimmten Gitarren, gutturalem &quot;Gesang&quot; und O-Ton: &quot;Untenrum breitbeinig, aber den Kopf irgendwo da oben im Spiralnebel&quot;. Wenn sie das, was auf myspace von ihnen zu hören ist, live auch nur annähernd umsetzen können, wird das Gleis an diesem Abend ein neues Münsteraner Monstrum in die Welt gebären ... Testosteron ist vielleicht doch gar nicht so schlecht ...</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.mydisco.com.au/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.mydisco.com.au</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/My_Disco" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://en.wikipedia.org/wiki/My_Disco</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/mydiscomydisco" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/mydiscomydisco</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.myspace.com/blackspaceriders" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/blackspaceriders</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.octowallace.com/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.octowallace.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/octowallace" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/octowallace</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 01:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ASOBI SEKSU</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M5088c7a12eb.0.html</link>
			<description>*** ASOBI SEKSU (Brooklyn, New York, USA) + JULIAN GERHARD (Münster) * Dienstag, 24. Februar 2009 @...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ASOBI SEKSU (japanisch für &quot;verspielter Sex&quot;), 2001 in Brooklyn gegründet, waren zwei Jahre später, als SOFIA COPPOLA ihr wunderschönes Tokyo-Epos&nbsp; LOST IN TRANSLATION mit Bill Murray und Scarlett Johansson in den Hauptrollen drehte leider noch reichlich unbekannt. Sonst wären sie mit ziemlicher&nbsp; Sicherheit auf der Tonspur des Films verewigt worden, denn musikalisch bewegegen sich Sängerin/Keyboarderin YUKI CHIKUDATE und Gitarrist JAMES&nbsp; HANNA, live unterstützt von LARRY GORMAN (Schlagzeug und samples) und BILLY PAVONE (Bass) zwischen den vorherrschenden Polen MY BLOODY&nbsp; VALENTINE (sphärische shoegazer-Gitarren, männlich) und 60s bubblegum pop (Gesang, weiblich).<br> <br> Audiovisuell im Mittelpunkt steht dabei selbstverständlich Sängerin YUKI, Protoyp des japanischen hipster girls und bei ihrem Aussehen natürlich auch als Model&nbsp; unterwegs. Sie singt japanisch und englisch, gleichermaßen entrückt wie verzückt. Und ich zumindest bin entzückt.<br> <br> Was auf Platte nahezu niedlich klingt, gerät auf der Bühne zu einem Maelstrom aus dröhnenden drone-Gitarren à la MONO, breakbeat-Schlagzeug (31KNOTS,&nbsp; MENOMENA) und psychedelischen keyboard-Klängen, die beinahe schon PINK FLOYD-, wenn nicht gar &quot;Bin ich hier auf einer Goa-Party, oder&nbsp; was?&quot;-Assoziationen hervorrufen, übertönt nur von der wahrlich himmlichen Stimme YUKIs: ASOBI SEKSU machen weltlich entrückte Popmusik, ziehen einem&nbsp; den Boden unter den Füßen weg und machen in ihren besten Momenten temporär glücklich. (Anspieltipps bei myspace: &quot;Thursday&quot;, &quot;Me and Mary&quot;, &quot;Familiar light&quot;)</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext"> - <a href="http://www.asobiseksu.com" target="_blank" >http://www.asobiseksu.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/asobiseksu" target="_blank" >http://www.myspace.com/asobiseksu</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Asobi_Seksu" target="_blank" >http://en.wikipedia.org/wiki/Asobi_Seksu</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Asobi+Seksu" target="_blank" >http://www.lastfm.de/music/Asobi+Seksu</a><br> <br> - <a href="http://www.juliangerhard.de" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://www.juliangerhard.de</a><br> - <a href="http://juliangerhard.blogspot.com" target="_blank" >http://juliangerhard.blogspot.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/jonaskoehl" target="_blank" >http://www.myspace.com/jonaskoehl</a><br> - <a href="http://www.omaha-records.de/index.php/einwohner/julian-gerhard" target="_blank" >http://www.omaha-records.de/index.php/einwohner/julian-gerhard</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 11:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>THE FLAMING STARS</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M51c19af94e0.0.html</link>
			<description>*** THE FLAMING STARS (London, England, UK) * Mittwoch, 11. Februar 2009 @ Gleis 22 * Einlass:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>THE FLAMING STARS</strong> werden einmal als eine der zu Unrecht vergessenen bands der Jahrtausendwende posthume Ehrung erfahren, aber zu Lebzeiten scheint sich einfach niemand für sie zu interessieren. Vermutlich weil sie aus dem vor unerträglicher hipness förmlich platzenden London kommen und wegen ihres vorgerückten Alters (jenseits der 40) und ihrer doch eher an die amerikanischen Südstaaten erinnernden Musik dort einfach nicht wahrgenommen werden. </p>
<p class="bodytext">Gerade einmal 60.000 myspace-Aufrufe sprechen eine ähnliche Sprache, nicht das dies wirklich wichtig wäre, aber angesichts des (im übrigen berechtigten) hypes, der gerade um die Glasgower band <strong>GLASVEGAS</strong> (über 2.000.000 Aufrufe!) veranstaltet wird, deren <strong>BILLY BRAGG</strong>scher / <strong>THE CLASH</strong>scher Arbeiterklassen-Pathos durchaus auch bei den FLAMING STARS mits(ch)wingt, kann man über die völlig auf das next big thing fixierte britische Popmusik-Szene mal wieder nur den Kopf schütteln.</p>
<p class="bodytext">Vielleicht sind THE FLAMING STARS aber auch schon zu lange dabei (mehr als 15 Jahre), um noch einmal mit frischem Elan durchzustarten. Ihre trotzig-traurigen Trink(er)lieder, stimmlich angesiedelt zwischen <strong>ELVIS</strong> und <strong>NICK CAVE</strong> und musikalisch zwischen Südstaaten-blues und midtempo garage punk, fallen somit auch nicht unter die Kategorie Kokketerie, denn offenbar hat man sich in der Rolle des ewigen underdogs eingenistet, aber daran haben sich die band-Mitglieder ja schon in ihren jeweiligen Vorgänger-bands (darunter die programmatisch betitelten und entsprechend wüsten <strong>GALLON DRUNK</strong>) gewöhnen können.</p>
<p class="bodytext">Dennoch gilt: Wer <strong>JOE STRUMMER</strong>s Tod noch nicht verwunden hat, bekommt von den FLAMING STARS (vor allem live) Balsam auf die Wunden, respektive Guinness in die Kehle geschüttet. Von einer band, die ihre schwarzen Lederjacken aufträgt wie andere Leute ihre Haut, deren coolness niemals aufgesetzt wirkt und deren songs (vor allem das fantastische surf-Gitarren-lastige &quot;You don't always want what you get&quot;) tatsächlich noch an das erinnern, was den ursprünglichen rock'n'roll einmal ausgemacht haben muss. Inklusiver aller damit verbundenen Klischees.</p>
<p class="bodytext">&quot;God, your eyes shine so bright / Sunday morning / And all through Saturday night&quot;: THE FLAMING STARS, born under a bad neon sign, London after midnight.</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.oslater.demon.co.uk/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.oslater.demon.co.uk</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/theflamingstars" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/theflamingstars</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Flaming_Stars" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://en.wikipedia.org/wiki/The_Flaming_Stars</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/The+Flaming+Stars" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/The+Flaming+Stars</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 12:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CASPIAN</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M57fce5742e0.0.html</link>
			<description>*** CASPIAN (Beverly, Massachusetts, USA) + MILHAVEN (Bochum) * Mittwoch, 1. Oktober 2008 @ Amp *...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>&quot;It sounds like the Atlantic Ocean.&quot; </em>(CASPIAN über ihre Musik)</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;Emotionally rich, engulfing, all-instrumental music.&quot; </em>(The Boston Globe)</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;The melding of bombast and beauty, this is what CASPIAN does best.&quot; </em>(Delusions of Adequacy)</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;Characterized by towering walls of sound, oceanic guitar work, and vicious rhythmic elements, CASPIAN is a band that has gained widespread attention for the multi-dimensional emotionality of their recorded catalogue, a blistering live show and a commitment to national touring within the United States.&quot; </em>(muchmusic.com)</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;In the biggest, loudest part of the Gloucester set, the teenagers stop being self-conscious. They slam into each other, and they're not laughing or playing around. They feel it too, you can tell. For a few moments, it's not about flirting or joking. They're lost in sound. And it's good to see, the energy untempered, and almost scary. When the song ends, a few of them embrace, a boy and a girl, two boys. The moment's gone. The kids high-five and get nervous and bounce into the next song a little reluctant, a little disarmed or embarrassed.&quot; </em>(The Boston Phoenix über Publikumsreaktionen bei einem CASPIAN-Konzert in Boston)</p>
<p class="bodytext">Aus dem 40.000 Einwohner zählenden Städtchen Beverly, Massachusetts, knapp 30 Kilometer nordöstlich von Boston gelegen, stammt das post rock-Quintett CASPIAN, doch wegen dieser band ist diese Gegend Neuenglands eher weniger bekannt. Unweit von Beverly liegt nämlich Salem, ergo: Arthur Miller. Hexenjagd. Hexenverbrennung. Puritaner im religiösen Vollrausch.</p>
<p class="bodytext"> Talkin' 'bout witch burnings: Ihrem eigenen Exorzismus frönen CASPIAN ohne Gesang, dafür steigert sich die band pro song, die in der Mehrzahl episch ausufern, mindestens einmal in ein frenetisches crescendo, das auch von EXPLOSIONS IN THE SKY oder GODSPEED YOU BLACK EMPEROR! stammen könnte. Aber CASPIAN haben's nicht ganz so gerne elegisch-ätherisch, lieber holen sie den metal hammer raus und befinden sich dabei eher in der musikalischen Nähe von härteren post rock acts wie ISIS, NEUROSIS und PELICAN.</p>
<p class="bodytext"> So richtig GODSPEED-mäßig wird es allerdings mit der Bochumer Vorgruppe MILHAVEN: Fast schon ein Plagiat der kanadischen Überväter der symphonisch-instrumentalen Rockmusik, arbeitet das Quartett wie ihre großen Vorbilder gerne mit Klangcollagen und spoken word-Schnipseln, tape loops und ein wenig Elektronik (vgl. auch: A SILVER MT. ZION) und stellen im Vergleich zum headliner sogar die vielleicht vielseitigere, bessere Variante dieser Spielart von Popmusik dar.</p>
<p class="bodytext"> Kurz: Zwei gute, wenn auch nicht herausragende, instrumentale post rock bands zu einem fairen Eintrittspreis: Könnte nett werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext"> - <a href="http://www.caspianmusic.net/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.caspianmusic.net</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Caspian" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/Caspian</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/caspiantheband" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/caspiantheband</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Caspian_(band)" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://en.wikipedia.org/wiki/Caspian_(band)</a></p>
<p class="bodytext"> - <a href="http://www.milhaven.org/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.milhaven.org</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/milhaven" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/milhaven</a><br> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Milhaven" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.lastfm.de/music/Milhaven</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Milhaven" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://en.wikipedia.org/wiki/Milhaven</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 12:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>JONAH MATRANGA</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M55fd19a5f26.0.html</link>
			<description>*** JONAH MATRANGA (San Francisco, California, USA) + PULL A STAR TRIP (Mannheim / Paderborn) *...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">JONAH RZADZINSKI MATRANGA, geboren am 11. August 1969 in Brookline, Massachusetts, USA, ist ein workaholic. Seit 1991 gehört er zur Speerspitze des US-amerikanischen indie, emo und post hardcore, bis ins 21. Jahrhundert als Kopf, Begründer und letzten Endes auch Totengräber von bands wie FAR (1991 - 1998), NEW END ORIGINAL (2000 - 2002) und GRATITUDE (2003 - 2005). Von 1999 bis 2004 brachte er seine Solo-Veröffentlichungen unter dem Namen ONELINEDRAWING heraus - in dieser Zeit spielte er am 20. August 2003 ein ziemlich legendäres Konzert im Gleis 22 im Vorprogramm von KOUFAX und MATES OF STATE. Seine Solo-Veröffentlichungen verkaufte er nicht nur damals für den Preis, den der / die jeweilige Konzertbesucher/-in für adäquat erachtete: ONELINEDRAWING-, respektive JONAH MATRANGA-Platten konnte / kann man immer noch somit streng genommen für lau erwerben - eine anti-kapitalistische Verkaufspolitik, die erst im letzten Jahr so richtig en vogue wurde, als RADIOHEAD ihr aktuelles Album &quot;In rainbows&quot; online veröffentlichten - ohne Preisbindung.<br /> <br /> Nicht nur in dieser Beziehung war und ist JONAH MATRANGA Vorreiter. Zusammen mit WALTER SCHREIFELS und ROCKY VOTOLATO gehört er zum Triumvirat der wise &quot;old&quot; men im post hardcore, wobei sein System im Sinne von BLUMFELD tatsächlich keine Grenzen kennt: So kooperierte er mit den new metal-Epigonen von den DEFTONES, rappte zusammen mit dem schwarzen hip hopper LUPE FIASCO und war sich sogar für eine Kollaboration mit FORT MINOR, dem LINKIN PARK-Ableger nicht zu schade.<br /> <br /> Kurz: JONAH MATRANGA lebt indie rock mit allen Konsequenzen. Vielleicht dauerte seine Ehe auch deswegen nur zwei Jahre. Immerhin hat er das Sorgerecht für seine inzwischen 14jährige Tochter bekommen, obwohl er ziemlich offenbar nicht wirklich teamfähig ist. Sogar sein Soloprojekt ONELINEDRAWING (&quot;The only person in my band is me!&quot;) ist inzwischen Geschichte: Muss wohl sowas wie die ultimative Katharsis für ihn gewesen sein, eine band aufzulösen, mit ihm selbst als einzigem Mitglied.<br /> <br /> Jetzt heißt JONAH MATRANGA also nur noch JONAH MATRANGA, doch aus dem self made man wird wohl niemals ein Multimillionär: Nicht bei dieser do it yourself-Verkaufspolitik. Nicht bei diesem durch und durch liebenswerten und sympathischen Menschen. Nicht bei dieser Ausstrahlung, dieser Stimme und diesen fast schon peinlich bis ins Mark gehenden persönlichen lyrics.<br /> <br /> Sein selbst verfasstes Presseinfo spricht nicht nur in dieser Beziehung Bände und ist angenehm zitierenswert, weswegen ich jetzt auch ausnahmsweise mal meine Klappe halten möchte und den großen JONAH, dem Anglistik-Magister, der seit 1999 in San Francisco lebt, Platten aufnimmt und seine Tocher groß zieht, seinen eigenen Worten überlasse:<br /> <br /> &quot;In Zahlen: 17 Jahre, 4 band-Namen, 6 Alben, 5 EPs, einige split-Veröffentlichungen, mehrere compilations, über 100 songs, über 1000 shows. SINÉAD O' CONNOR meets CHEAP TRICK. LED ZEPPELIN sind die Größten. NEIL YOUNG ist ein großer Held wegen all der Chancen, die er ergriffen hat. Jeder, der Chancen ergriffen hat, seien es PRINCE, PUBLIC ENEMY, FUGAZI, SINÉAD, MILES DAVIS, BOB DYLAN ... Ich liebe das, das ist es, was mich inspiriert. In mir herrscht ein Kuddelmuddel aus Kunstschulidealen und populistischen Empfindungen, und ich liebe dieses Paradoxon. Ich finde es in Ordnung (und es macht mich auch glücklich), als einflussreich im Zusammenhang mit post hardcore angesehen zu werden, dem Anti-Macho-rock. Aber ich bin in keinster Weise für das verantwortlich, wofür McEmo heutzutage im Allgemeinen steht. Ich missbillige die Kommodifizierung der Aufrichtigkeit und all die großen budgets, die dafür aufgebracht werden, um das Aussehen und die Musik von Menschen ‚authentisch’ erscheinen zu lassen. Wenn ich in eine Richtung gehe, dann ist es echt und nicht schlau aufgesetzt.<br /> <br /> Bands waren immer schwierig für mich. FAR waren gut zum Erwachsenwerden. NEW END ORIGINAL und GRATITUDE waren in vielerlei Hinsicht ein Alptraum, aber ich bin dennoch stolz auf die songs und die shows. Schlussendlich habe ich daraus gelernt, dass ich, auch wenn ich den rock liebe, diesen nicht in auf die übliche Weise in einer band umsetzen kann. Ich bin nicht gut darin, und ich mag es nicht. Es ist nichts Besonderes am Gitarrespielen, sondern es geht darum, was man hineinsteckt. Ich liebe es noch immer zu singen, und ich bin regelmäßig überwältigt von der Musik, die ich gerade höre. Ich bin ein völliger Rockstreber, ein Kunstidealist, und ich glaube absolut an die transformative, transzendente Kraft dessen, sich den Arsch abzurocken. Sich den Arsch abzurocken ist in keinster Weise an Lautstärke oder eine Stimmungslage gebunden, es bedeutet einfach, sich gehen zu lassen.&quot;<br /> <br /> Word. JONAH MATRANGA ist ein ganz Großer, eine lebende Legende, jetzt schon. Kaum ein anderer hat dermaßen die Grenzen zwischen metal, hardcore, punk, indie, folk, country und singer / songwriter verwischt wie er, kaum ein anderer versteht es so meisterhaft, mainstream und underground zu einem harmonisch-heroischen Ganzen zu verschmelzen wie er: Eine Gitarre, eine Stimme, ein Bastard aus zu vielen Einflüssen, die sich eigentlich a priori ausschließen müssten, es aber in seiner Gegenwart einfach nicht wollen: For the love of indie rock. JONAH MATRANGA.<br /> <br /> Im Vorprogramm: Emo- / screamo-singer / songwriting von ex-DISTANCE IN EMBRACE-Leute aus Mannheim und Paderborn, die unter dem Namen PULL A STAR TRIP firmieren und sogar schon eine USA tour hinter sich gebracht haben. Erfolgreich, versteht sich.<br /> <br /> Bitte geht da hin!<br /> <strong><br /> ::: Links :::</strong><br /> <br /> - <a href="http://www.jonahmatranga.com" target="_blank" >http://www.jonahmatranga.com</a><br /> - <a href="http://www.myspace.com/jonahmatranga" target="_blank" >http://www.myspace.com/jonahmatranga</a><br /> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jonah_Matranga" target="_blank" >http://en.wikipedia.org/wiki/Jonah_Matranga</a><br /> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jonah_Matranga" target="_blank" >http://de.wikipedia.org/wiki/Jonah_Matranga</a><br /> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Jonah+Matranga" target="_blank" >http://www.lastfm.de/music/Jonah+Matranga</a><br /> <br /> - <a href="http://www.pullastartrip.com" target="_blank" >http://www.pullastartrip.com</a><br /> - <a href="http://www.myspace.com/pullastartrip" target="_blank" >http://www.myspace.com/pullastartrip</a><br /> - <a href="http://www.lastfm.de/music/Pull+A+Star+Trip" target="_blank" >http://www.lastfm.de/music/Pull+A+Star+Trip</a><br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 01:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>OVER THE ATLANTIC</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M5dfe37a84c6.0.html</link>
			<description>*** OVER THE ATLANTIC (Wellington, Neuseeland) + NEON SLEEP (Münster) + MEANWHILES (Brooklyn, New...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gleis 22 und muensterbandnetz.de präsentieren die neue Konzertreihe &quot;Münster weltweit&quot; (<a href="http://www.echo-muenster.de/node/32566" target="_blank" class="ext" >http://www.echo-muenster.de/node/32566</a>): Neue acts vom Planeten Erde und aus Münster zum Schnupperpreis von gerade einmal 5,- Euro! Like in da good ol' times!</p>
<p class="bodytext">OVER THE ATLANTIC sind ein Trio aus der Hauptstadt Neuseelands und die band, die SOFIA COPPOLA leider beim Kompilieren ihres göttlichen LOST IN TRANSLATION soundtracks vergessen hat: OVER THE ATLANTIC vermischen shoegaze rock à la MY BLOODY VALENTINE, frühen wave Richtung THE CURE / JOY DIVISION und elektronischen indie pop der Marke NOTWIST zu einem hochmelodischen Potpourri, nach dem man sich die Ohren lecken möchte, wenn dies denn möglich wäre. Unbedingt deren myspace-Seite anchecken, weil: Traumhaft schön!</p>
<p class="bodytext">NEON SLEEP ist das Soloprojekt von HENNING SOMMER, einem 21jährigen Philosophiestudenten aus Münster. Poppiger, wunderschöner indie electro, der angenehm an THE POSTAL SERVICE erinnert, wenn auch zuweilen ungleich aggressiver daher kommt, um im nächsten Augenblick träumerisch dahin zu schmelzen. Und !hey! hat der Typ 'ne Stimme!</p>
<p class="bodytext"> Für nur 5,- Euro Eintritt an der Abendkasse gibt es übermorgen keinen besseren Start in die Woche als wieder mal ins Gleis zu pilgern!</p>
<p class="bodytext">Update (22.06.2008): Die MEANWHILES aus Brooklyn haben ebenfalls noch kurzfristig ihr Kommen angekündigt!</p>
<p class="bodytext"> <strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext"> - <a href="http://www.myspace.com/overtheatlanticband" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.myspace.com/overtheatlanticband</a></p>
<p class="bodytext"> - <a href="http://www.neonsleep.de/" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://www.neonsleep.de</a><br> - <a href="http://myspace.com/neonsleepmusic" title="ext" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" >http://myspace.com/neonsleepmusic</a></p>
<p class="bodytext">- <a href="http://www.meanwhiles.com" target="_blank" >http://www.meanwhiles.com</a><br>- <a href="http://www.myspace.com/meanwhiles" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://www.myspace.com/meanwhiles</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 20:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>THE GASLIGHT ANTHEM</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M569f41bd219.0.html</link>
			<description>*** THE GASLIGHT ANTHEM (New Brunswick, New Jersey, USA) + JUST US AND JONAS (Münster) * Mittwoch,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>&quot;I cut my teeth on the stone of a teenage romance / I was the salt of the earth, I was hard, and the last of the independents / And the breath from my chest I was blowing kerosene / My lips and fingertips were stone, I wore my heart on my jeans / <br> I sang the blues like the dogs left too long in the street / I still sing the blues with the dogs&quot;</em><br> </p>
<p class="bodytext">Das hier ist es. Promised. Diese band. Ist! Es! THE GASLIGHT ANTHEM sind die Rettung des rock'n'roll! - Kaum zu glauben, existieren sie doch erst seit Ende 2005 und haben erst eine LP (&quot;Sink or swim&quot;, 2007), eine 7&quot; (&quot;The '59 sound&quot;, 2007) und eine EP (&quot;Senor and the queen&quot;, 2008) veröffentlicht, wobei sie sich derart in Klischees suhlen, dass es eigentlich kaum auszuhalten ist.<em></em></p>
<p class="bodytext"><em>&quot;We were the magnificent dreamers / In secret lamplight hideouts / We swore the world couldn't break us / Even when the world took us down&quot;</em><br> </p>
<p class="bodytext">Denn, zuallererst, THE GASLIGHT ANTHEM sind eindeutig dem emo genre zuzuordnen. Aber wer jetzt sofort mit &quot;Auf sie mit Gebrüll!&quot; antwortet, hat schon verloren. Denn: THE GASLIGHT ANTHEM schmieren sich kein a priori zerlaufenes Mascara unter die Augen, um &quot;introspektiv&quot; und / oder &quot;gefühlvoll&quot; zu wirken, vielmehr schwitzen sie Blut, Schweiß, Tränen, Kerosin, Nikotin, Bier und whisk(e)y, rocken sich den sprichwörtlichen Arsch ab, spielen über 200 shows im Jahr (eine davon im letzten Jahr im &quot;Bosporus Grill&quot; am Bahnhof!) und gehen dabei jedes Mal aufs Äußerste in die Vollen: Mehr Arbeiterklasse, mehr street credibility, mehr Authentizität geht seit THE CLASH, respektive SOCIAL DISTORTION, respektive HOT WATER MUSIC nicht. Und: Diese band hat tatsächlich soul!<em></em></p>
<p class="bodytext"><em>&quot;And I got nothing for you darling but a story to tell / About the rain on the pavement and the sound as it fell / I'd watch this whole night come down and never miss her again / I never felt right and never fit in / Walking in my old man shoes, with my scientist heart / I got a fever and a beaker and a shot in the dark / I need a Cadillac ride, I need a soft summer night / Say a prayer for my soul, senorita / Because I've been dying out here in the cold and the snow / I've got a picture of you, mama, to remind me of home / On the hood of a Dodge on a Saturday night / Say a prayer for my soul, senorita&quot;</em><br> </p>
<p class="bodytext">Dabei bemühen sie (in-)ständig (US-amerikanische) Klischees, als gelte es, den alten Haudegen BRUCE SPRINGSTEEN (ebenfalls aus New Jersey, sogar aus der gleichen Gegend!) jung und dynamisch und proppenvoll mit (il-)legalen Substanzen auf der Außenbahn zu überholen: Beinahe jeder GASLIGHT ANTHEM song besteht aus den Eckpunkten (I'm sitting with my Jersey) girl (from) next door (on the) front porch (but) my old man (hates me and) my parents (are getting a divorce) 'n' I can't pay the gas prices for my old '59 Buick anymore, just kidding. - But: I'm here in my white t-shirt and my blue jeans and my gang, we'll never let the sun go down, we're too drunk to fuck, and we couldn't care less ... and by the way: We're the last jukebox Romeos!</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;Still we sing with our heroes thirty-three rounds per minute /&nbsp; We're never going home until the sun says we're finished /</em><em> And I'll love you forever if I ever love at all / Wild hearts, blue jeans, &amp; white t-shirts / With wild hearts, blue jeans, &amp; white t-shirts&quot;</em><br> </p>
<p class="bodytext">Da rotiert JAMES DEAN natürlich im Grabe, &quot;Das war alles meine Idee!&quot; und &quot;All die Mädchen gehören mir!&quot; schreiend, aber !hey!: Was soll's? Erstens ist der Typ sowas von tot, und zweitens retten THE GASLIGHT ANTHEM mit ihren songs lieber Leben, als mit dem Sportwagen, den sie sich eh nie werden leisten können, in etwaige Verkehrsteilnehmer zu krachen, von denen es, angesichts ihrer Klasse, eh nicht viele gibt:</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;And I carried these songs like a comfort wherever I'd go / They was there when my summers was high / And there when she left me alone&quot;</em><br> </p>
<p class="bodytext">THE GASLIGHT ANTHEM schreiben lieber Hymnen (der Name ist somit Programm!), die sich als Schlachtgesänge gegen die Ganzjahresdepression zu tarnen wissen. THE GASLIGHT ANTHEM gehören zum Besten, was dem rock'n'roll in diesem Jahrtausend passiert ist. THE GASLIGHT ANTHEM zelebrieren die und verglühen in der Niederlage, um im nächsten Lied dem Scheißphönix aus der Asche die Schwanzfedern abzurocken! Diese band greift nach den Sternen, nur um im Hades zu versinken! Alles an dieser band und diesen songs ist heartfelt, unerschütterlich bis ins Mark, zutiefst bierseelig im besten Sinne des Wortes, true, honest und vor allen Dingen niemals aufgesetzt. Und: Diese band wird nie (wirklich) erfolgreich sein! Lasst Eure Brillengestelle zu Hause! Nieder mit den Umständen!: &quot;Röck'n'röll!&quot; (MOTÖRHEAD)</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;I'm broke and I'm hungry, hard up and I'm lonely / I've been dancing on this killing floor for years /</em><em> Of the few things I am certain, the captain of my burden / I'm sorry doll, you can never stop the rain&quot;</em></p>
<p class="bodytext"><em></em>(Und: In der Gegend um New Brunswick, New Jersey, wurde GARDEN STATE gedreht!)</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;We used to drive all night, all over town / We'd go waltzing Matilda when Matilda came around / And I'd sing them blues to you&quot;</em></p>
<p class="bodytext"><em></em>Noch Fragen?</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;I was gonna get this real big engine / I was gonna get them Broadway stars / </em><em>You were gonna be my JUDY GARLAND / We were gonna share your TIN MAN heart&quot;</em></p>
<p class="bodytext"><em></em>Konzert des Mesozoikums. Mindestens!</p>
<p class="bodytext"><em>&quot;It's all right, man / I'm only bleeding, man / Stay hungry, stay free / And do the best you can&quot;</em></p>
<p class="bodytext"><strong>::: Links :::</strong></p>
<p class="bodytext"> - <a href="http://www.gaslightanthem.com" target="_blank" >http://www.gaslightanthem.com</a><br> - <a href="http://the_gaslight_anthem.motor.de" target="_blank" >http://the_gaslight_anthem.motor.de</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/thegaslightanthem" target="_blank" >http://www.myspace.com/thegaslightanthem</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Gaslight_Anthem" target="_blank" >http://en.wikipedia.org/wiki/The_Gaslight_Anthem</a><br> - <a href="http://www.boston.com/ae/music/articles/2008/05/30/fueled_by_gaslight_his_dreams_realized" target="_blank" >http://www.boston.com/ae/music/articles/2008/05/30/fueled_by_gaslight_his_dreams_realized</a><br> <br> - <a href="http://www.justusandjonas.com" target="_blank" >http://www.justusandjonas.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/justusandjonas" target="_blank" >http://www.myspace.com/justusandjonas</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 12:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SATURDAY LOOKS GOOD TO ME</title>
			<link>http://www.mynster.de/Detail.64+M5dc70449567.0.html</link>
			<description>*** SATURDAY LOOKS GOOD TO ME (Ann Arbor, Michigan / Portland, Oregon, USA) + THE BLACK ATLANTIC...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Okay, langsam reicht's. Welche band ist in den letzten paar Jahren nicht nach Portland, Oregon gezogen? Wenn das so weiter geht, gibt bald jede herausragende indie band die offensichtlich mehr als attraktive US-Westküstenstadt als home base an.</p>
<p class="bodytext"><br> Aber wer will SATURDAY LOOKS GOOD TO ME-mastermind FRED THOMAS den geographischen und gleichzeitig vollzogenen Plattenfirma-Umzug zum legendären &quot;K-Records&quot;-label verübeln? Schließlich lag seine Heimatstadt Ann Arbor, Michigan einfach zu sehr im vergifteten Umkreis Detroits: Man muss nicht 8 MILE gesehen haben, oder EMINEM mögen, um die urbane Personifikation der Kehrseite des amerikanischen Traums namens Detroit hassen gelernt zu haben: Da wird eine der größten Städte der USA seit Jahren dem Verfall preisgegeben und alle schauen zu und klopfen sich gegenseitig auf die völlig verrenkten Schultern. Es ist, als würde man hierzulande das Ruhrgebiet sich in eine urbane Wüste verwandeln sehen, dabei von einen erfolgreichen &quot;Strukturwandel&quot; schwärmen und währenddessen lauthals die Nationalhymne schmettern, welche in Michigan längst lautet: &quot;You always get murdered, when you go to Detroit!&quot;</p>
<p class="bodytext"><br> Wer will da noch Musik machen? Noch dazu so schöne, wie sie SLGTM seit nunmehr fast zehn Jahren vor allem live geradezu zelebrieren? Anfangs war das noch irgendwie einordbar: Man machte einfach die bereits mit BELLE &amp; SEBASTIAN beschriftete 60s retro pop-Schublade auf und steckte SLGTM durchaus begeistert dazu.</p>
<p class="bodytext"><br> Einen wirklich eigenen sound hat der allerdings schon immer unberechenbare FRED THOMAS erst mit eben diesem Umzug an die Westküste vollzogen: Was mehrere Alben lang einen nostalgisch-wehmütigen touch hatte und tatsächlich immer wieder an die BEACH BOYS und deren beste songs erinnerte, wird in Portland inzwischen vielfach und hinreißend gebrochen.</p>
<p class="bodytext"><br> SATURDAY LOOKS GOOD TO ME fabrizieren zwar immer noch !POP! in Großbuchstaben und mit mehreren Ausrufezeichen, doch die Unberechenbarkeit von PAVEMENT schwingt dabei mit, wenngleich der Kollektiv-Gedanke, der immer Teil von SLGTM war, nicht ad acta gelegt wurde: Bei Studioaufnahmen greifen weiterhin zuweil 20 und mehr band-&quot;Mitglieder&quot; unter der Regie von FRED THOMAS zu ihren Instrumenten: ARCACE FIRE, BROKEN SOCIAL SCENE und die STARS lassen grüßen und winken angesichts des überbordenden Ideenreichtums von THOMAS und seinen Mitstreitern/-innen ein wenig neidisch von der kanadischen Grenze herüber.</p>
<p class="bodytext"><br> Im Vorprogramm gibt sich wiederum der so geläuterte wie niederländische ehemalige Sänger der US-amerikanischen hardcore band SHAI HULUD, GEERT VAN DER VELDE, die Ehre, der sein Projekt THE BLACK ATLANTIC am Valentinstag 2006 zusammen mit einem Freund ins Leben rief, um seiner damaligen Freundin und jetzigen Ehefrau ein indie folk-Ständchen darzubringen: Kein Veganismus und PETA-Aktivismus mehr, stattdessen ... langweilige Bürgerlichkeit?</p>
<p class="bodytext"><br> Mitnichten. THE BLACK ATLANTIC, inzwischen zum Trio gewachsen, intonieren wahrlich herausragenden introspektiven indie folk pop, &quot;Madagascar&quot; ist gar der beste song, den ich je von einer holländischen band gehört habe: Leben und Musik von Herrn VAN DER VELDE haben eine 180°-Kehrtwendung erfahren, und sie steht ihm mehr als ausgezeichnet.</p>
<p class="bodytext"><br> SATURDAY LOOKS GOOD TO ME und THE BLACK ATLANTIC sind zusammen genommen möglicherweise das beste package, das das &quot;Amp&quot; je gebucht hat! Und das will was heißen!</p>
<p class="bodytext"><br> Unbedingt hingehen machen, denn das hier wird eines der highlights des diesjährigen Konzertjahres! (Zu einem fast lächerlich geringen Eintrittspreis!)</p>
<p class="bodytext"><br> Und wer das nicht glaubt, kann von mir aus gerne nach Detroit fahren ...<br> <br><strong>::: Links :::</strong><br> <br> - <a href="http://www.slgtm.com" target="_blank" >http://www.slgtm.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/saturdaylooksgoodtome" target="_blank" >http://www.myspace.com/saturdaylooksgoodtome</a><br> - <a href="http://www.krecs.com/html/artists/artistbio.php?interest=99" target="_blank" >http://www.krecs.com/html/artists/artistbio.php?interest=99</a><br> - <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Saturday_Looks_Good_to_Me" target="_blank" >http://en.wikipedia.org/wiki/Saturday_Looks_Good_to_Me</a><br> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saturday_Looks_Good_to_Me" target="_blank" >http://de.wikipedia.org/wiki/Saturday_Looks_Good_to_Me</a><br> - <a href="http://www.music-map.de/saturday+looks+good+to+me.html" target="_blank" >http://www.music-map.de/saturday+looks+good+to+me.html</a><br> - <a href="https://www.polyvinylrecords.com/bands/band_info.asp?bandID=25" target="_blank" >https://www.polyvinylrecords.com/bands/band_info.asp?bandID=25</a><br> <br> - <a href="http://www.theblackatlantic.com" target="_blank" >http://www.theblackatlantic.com</a><br> - <a href="http://www.myspace.com/theblackatlantic" target="_blank" >http://www.myspace.com/theblackatlantic</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Konzerttipp</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 May 2008 15:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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